Klonfleisch ist unbedenklich

Verzehr von Klonfleisch gilt als unbedenklich. Na, da bin ich aber froh!

– So, das hab ich erst mal sacken lassen, damit dieser Artikel nicht allzu emotionsgeladen ausfällt. –

Nun, ich denke der Spruch, Fleisch ist ein Stück Lebenskraft, dürfte wohl überholt sein und mittlerweile müsste ein Grossteil der Menschheit wissen, dass Fleisch absolut überflüssig ist für die menschliche Ernährung. Ich weiss, selbst die Schulmedizin sieht das zum Teil noch anders, dies haben mir drei unabhängige 😉 Ärzte bestätigt. Laut deren Aussage müsste ich schon seit einigen Jahren tot sein. Eigentlich dürfte es überhaupt keine Vegetarier/Veganer geben. Das es uns dennoch gibt, sollte eigentlich Beweis genug sein, dass wir kein Fleisch für unsere Ernährung brauchen. Und ich erfreue mich auch bester Gesundheit, seit Jahren !

So, da dies nun geklärt sein dürfte, komme ich zum eigentlichen Punkt:
Das Tier, denn darum geht es schliesslich.
Jeder Fleischesser sollte sich darüber im klaren sein, dass Tiere nicht einfach so geschlachtet werden und dann lecker zubereitet auf dem Teller landen.
Jedes Schlachttier erleidet unsägliche Qualen. Das fängt bei der Züchtung und Haltung an, geht weiter über Tiertransporte und selbst im Schlachthof erleiden Tiere noch grausame Qualen. Das gilt auch für sogenanntes Biofleisch!
(Was immer das sein soll. Werden die biologisch ernährten Tiere auf freier Wildbahn hingerichtet? Was für eine Verarscherei! Hat bestimmt damals die grüne Künast erfunden 😉 ))

Mehrere Milliarden Tiere werden jährlich in Stückzahlen, Grundvieheinheiten, Gramm, Kilogramm oder Tonnen definiert – und genauso werden sie auch behandelt!

Die Aufzucht und Haltung erfolgt grösstenteils maschinell, in mehr oder weniger sterilen Ställen. Die Tiere haben keinen Auslauf, noch sehen sie Tageslicht.
Rinderhaltung (www.soylent-network.com)
Sie stehen bis zu ihrer Hinrichtung in Stahlboxen, die kaum grösser sind als sie selbst.

Schweinehaltung (www.soylent-network.com)

Beim Transport zum Schlachthof werden Sie auf LKWs in Massen zusammengepfercht.
Teilweise dauern die Transporte bis zu 20 Stunden.
Tiertransport (www.soylent-network.com)
Auf dem Transport sterben bis zu 20% der Tiere, durch Stress und Aggressionen untereinander.
Tiertransport (www.soylent-network.com)

Beim Schlachthof angekommen, sind die meisten Tiere schon fix und fertig.
Während sie durch den Schlachthof getrieben werden, wissen sie meist schon was sie erwartet und ihr ganzer Körper steht unter Alarmbereitschaft. Denn die Tiere sehen bei den Schlachtungen Ihrer Artgenossen mit zu!
Dann werden die Tiere durch Elektroden am Kopf mit einem Elektroschock oder durch Bolzenschuss nur betäubt!

Elektroschockbetäubung (www.soylent-network.com)

Sie sind also noch nicht tot. Dann wird ein Stich in den Hals des Tieres herbeigeführt, wodurch es langsam verblutet, bis der Herzmuskel und andere Organe versagen. –
Erst dann ist das Tier tot, – Minuten später!
Ausbluten (www.soylent-network.com)

Rind noch betäubt (www.soylent-network.com)

So „leben“ und sterben jährlich 1,5 Milliarden Rinder und 1,2 Milliarden Schweine nur allein in der EU !

Geflügelte Tiere fristen ein noch grausameres Dasein. Sie leben entweder in winzigen Gitterboxen zu tausenden in riesigen Ställen, oder zusammengepfercht in riesigen Hallen.
Putenhaltunghaltung (www.soylent-network.com)

Zu dutzenden in winzigen Gitterboxen werden Sie in Schlachthöfe abtransportiert, dort lebend kopfüber an Transporthaken gehängt, dann getötet und weiter verarbeitet.

Hühnertrabsport (www.soylent-network.com)

Hühnerschlachtung (www.soylent-network.com)

Dies sind keine Horrorgeschichten, die aus einem kranken Gehirn entsprungen sind, dies sind Tatsachen! Und dies passiert tagtäglich Millionenfach, gerade jetzt in dieser Sekunde!
(Die kranken Hirne sitzen in Brüssel, Berlin, London, Paris… und natürlich in der Landwirtschaft.) 🙁

Die haben es nicht geschaft bis zur Schlachtung(www.soylent-network.com)

Und wenn ich dann lese, Verzehr von Klonfleisch gilt als unbedenklich, dann fehlen mir einfach die Worte. Nicht nur, dass wir die Tiere ihrer Freiheit berauben, sie foltern und quälen und dann abschlachten, nein, jetzt vervielfältigen wir sie auch noch, und rühmen uns damit, dass das alles gesund und unbedenklich ist.
Und dabei wird nicht ein Wort darüber verloren, welche Torturen die Klone erleiden, weil sie meist krank und missgebildet zur Welt kommen. Ganz zu schweigen vom betriebenen Aufwand.

Keine Angst, ich will niemanden bekehren, anhand dieses Artikels und der Bilder soll jede(r) für sich selbst entscheiden, ob sie/er ihre/seine Essgewohnheiten ändern will. Aber ich weiss noch wie gross die Empörung über die Gammelfleischskandale war. Wen wundert es ?

Wenn wir keinerlei Achtung und Respekt für ALLE Lebewesen dieser Erde aufbringen und nur noch der Profit und die freie Marktwirtschaft zählen, dann gebührt uns auch kein Mitgefühl, wenn wir an unserer Gier und am GammelFleisch ersticken.

Ach ja, ich hatte noch vergessen zu erwähnen all die Schafe, Ziegen, Rehe, Bären, Lämmer, Vögel, Fische



 denen es genauso ergeht. Und all die Tierversuche für unsere Gesundheit und Schönheit
Zirkus und Zoo machen Tiere auch sehr froh…

Zirkusaffe (www.soylent-network.com)

Und wen es nun doch ein wenig nachdenklich gemacht hat hier ein paar beeindruckende Links. Aber seid gewarnt, die Bilder und Berichte sind schockierender als dieser Bericht.
Gleichzeitig sind es auch die Quellennachweise für diesen Text.
Diese und noch viele andere Bilder sind frei erhältlich bei:
Soylent Network Danke, an dieser Stelle.

Tierschutz aktiv
Helpless Animal
Animal Constitution (EU-Petitionen / Mach mit!)
Vegetarismus

Fisch ist auch nicht lecker

Hühnerhaltung (www.soylent-network.com)

Na dann, guten Appetit !

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5 Comments

  1. Wavatar Dennis says:

    Trotzdem todeslecker 😀

  2. […] Klonfleisch ist unbedenklich […]

  3. […] Da ist Gammelfleisch noch das kleinere Übel. Der Verzehr von Fleisch ist absolut unnötig. Millionen von Tieren leiden unsägliche Qualen, nur damit sie auf unserem Teller landen. Und der Futteranbau ist für die Umwelt ein ökologischer […]

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