Posts Tagged ‘china’

Verkehrte Welt: Edward bittet um politisches Asyl in Hongkong

Dienstag, Juni 11th, 2013

Wer hätte das gedacht? Edward Snowden dem ehemaligen NSA-Mitarbeiter wurde es zu bunt in der US-Spionagebehörde und offenbarte der Weltöffentlichkeit, dass die Amis schlimmer spionieren als die Chinesen.

Was liegt da also näher, als bei den Chinesen um Asyl zu bitten?

Hongkong wird zwar autonom regiert, Peking hat aber das allerletzte Wort. Zwar existiert seit 1996 ein Auslieferungsabkommen mit den USA, aber wenn er politisches Asyl beantragt, könnte er Zeit schinden und durch drei Instanzen gehen. Zudem könnte auch Peking Begehrlichkeiten wecken.

Sollten alle Stricke reissen, so hat sich auch schon Russland zu Wort gemeldet:

“Wenn Moskau Snowden Asyl gewährt, setzt es sich für die Verteidigung politisch Verfolgter ein”, schrieb Puschkow, Vorsitzender des Ausschusses für Internationale Beziehungen in der Duma, im Kurznachrichtendienst Twitter. “Das wird hysterische Reaktionen in den Vereinigten Staaten hervorrufen, die dieses Recht ja nur sich selbst zugestehen.”

Ja, ja wer hätte es für möglich gehalten, dass Menschen aus den USA fliehen müssen. Bradley Manning hat es leider nicht geschafft und muss im schlimmsten Fall mit der Todesstrafe rechnen. Julian Assange sitzt in der ecuadorianischen Botschaft in Grossbritannien fest. Und Edward Snowden rennt um die halbe Welt um sein Leben.

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Chinesische Solarenergie ist wichtig

Freitag, September 7th, 2012

Saubere Energie ist im Aufschwung und liefert fast 20% des Stroms weltweit! Unglaublicherweise hat die EU heute angedroht, diesen Durchbruch zu verhindern.

In den letzten zehn Jahren hat China Milliarden in Solarenergie investiert und aggressive Subventionsstrategien verfolgt, die die Preise für Module in den Keller geschickt haben. Saubere grüne Technologie ist jetzt fast so günstig wie verschmutzende fossile Brennstoffe! Doch anstatt mit diesen Investitionen gleichzuziehen kürzen unsere Regierungen im Bereich der erneuerbaren Energie, während sie weiterhin riesige Summen an Mineralölkonzerne und die Kohleindustrie aushändigen. Weil sie jetzt ihren Marktanteil an Solarenergie verlieren, drängen einige Firmen die EU, China mit Zöllen zu belegen — ein Schachzug, der die Revolution der sauberen Energie ersticken könnte.

China hat eine schlechte Bilanz, was Menschenrechte und Umweltschutz angeht, und die Strategie, den Weltmarkt mit subventionierten Produkten zu überschwemmen, könnte als zu aggressiv gesehen werden. Aber während China, die EU und die USA alle weiterhin mehrere Milliarden an die Kohleindustrie, Mineralöl- und Gaskonzerne fließen lassen, die unseren Planeten zerstören, vergibt China auch Kredite und riesige Subventionsbeträge an die Solarindustrie. Und das ist genau das, wo unsere Regierungen bisher versagt haben.

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Schuften und sterben für den Westen – die Blue Jeans

Montag, April 23rd, 2012

Wenn Menschen in anderen Ländern  für unseren Wohlstand sorgen und dafür kaum einen Mindestlohn bekommen, so ist das mehr als nur eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Doch die Globalisierung der freien Märkte erzeugt nicht nur weltweit Sklaven, die kaum genug zu Essen bekommen, geschweige denn ein eigenes Dach über dem Kopf haben, sondern auch die Umweltsünden die bei Strafe im eigenen Land verboten sind, sind woanders anscheinend kein Problem.

China gilt als eine aufstrebende Weltmacht mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 8%. Doch der Preis dafür ist hoch. Seit 10 Jahren produziert China Jeans für die Welt, gut 260 Millionen Hosen exportiert das Land in die westliche Welt für H&M, Mustang, Wal-Mart, KiK, Otto, Baur, New Yorker u.v.m. Doch niemanden interessieren dabei die unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Es ist einleuchtend, dass für 3,10 Euro bis maximal 4 Euro pro Jeans der Arbeitslohn als auch die Umweltbedingungen dem Wettbewerb zum Opfer fallen.

Ein Arbeiter verdient ca. 250 Euro im Monat und eine Arbeiterin ein gutes Drittel weniger. Dafür schuften sie bis zu 16 Stunden am Tag und mit ein wenig Glück wohnen sie auf 4qm ansonsten mit mehreren in einer Halle ohne fliessend Wasser. Ihre Gesundheit ruinieren sie 29-30 Tage im Monat zusätzlich durch Bindemittel, Acrylharze, Ätznatron, Hypochlorit, Kaliumpermanganat und Sandstrahlgeräte.

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Kurz und bündig 25

Freitag, Januar 20th, 2012

Mein Deo hat versagt

Dass Deos nicht ewig vorhalten ist schon klar, schliesslich sollte man sich ab und zu auch mal waschen. 😉 Aber keine Angst, bevor die Achseln sich endgültig zersetzen, sorgen vorher die Aluminiumsalze in den Deos für Brustkrebs. So eine Studie des Biologen Stefano Mandriota und des Brustkrebsspezialisten André-Pascal Sappino.


Unerlaubte Kinderimpfungen

Dass man den Dingen vorher auf den Grund gehen sollte, bevor man sie auf den Markt schmeisst, dass bewies jetzt auch der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK), der in Argentinien einen Impfstoff an Kindern testete, teilweise ohne gültige Einverständniserklärung der Familien. Das Gericht verurteilte den Konzern zu einer Zahlung von einer Million Pesos (180.000 Euro).


Neue Tierseuche

Dass es nicht für alles einen Impfstoff gibt, beweist der Schmallenberg-Virus, der zur Zeit Kühe, Schafe und Ziegen auf mehreren Höfen in NRW, Hessen und Niedersachsen befällt. Man munkelt, dass der Erreger, der verwandt mit den Orthobunyavirus oder Akabane-Virus sein soll, durch Mücken übertragen wird. Natürlich besteht keine Gefahr für den Menschen. Na dann, guten Appetit.


Grausame chinesische Pelzfarmen

Dass wir Menschen den Tierschutz meist nur als lästiges Übel betrachten, demonstrieren auch die Chinesen sehr eindrucksvoll. Olivia Munn, US-Schauspielerin, klagt Pelzfarmen in China an, das Land, das die meisten Felle exportiert. Dieses Video zeigt sehr eindrucksvoll, wie grausam, profitgierig wir Menschen sein können.

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Aufrüsten gegen China

Donnerstag, Dezember 1st, 2011

Dass die Grünen längst nicht mehr die Partei ist, die sie ursprünglich mal repräsentierte, ist spätestens seit ihrer Regierungszeit Ende der 90er wohl auch in der allerletzten Kommune angekommen. Aber mit diesem Identitätsproblem schlagen sich nicht nur die deutschen Grünen herum, auch in Australien verneigten sich die grünen Kriegshetzer vor US-Präsident Barack Obama, am 17.November, in seiner Rede vor dem australischen Parlament.

Doch auf der anderen Seite der Erde ist man schon ein bisschen weiter und schmiedete gemeinsam mit den USA Kriegspläne gegen China.

Bereits vor Obamas Rede stellte Premierministerin Julia Gillard klar, dass die australische Regierung bedingungslos an der Seite des US-Imperialismus stehe. Mit anderen Worten: Die Obama- und die Labor-Regierung haben – ohne jede öffentliche Debatte und hinter dem Rücken der australischen Bevölkerung – Australien zum Kriegsschauplatz in einer potenziellen Konfrontation zweier Atommächte erklärt.

In Anbetracht der gewaltigen Reichweite dessen, was sich hier zusammenbraut, haben sich zwei Bilder besonders eingeprägt. Beide entstammen Obamas Parlamentsansprache. Das erste Bild zeigt die Person, die Obamas Hand zuerst schüttelte, als dieser die Kammer betrat: der strahlende und mit Ehrfurcht erfüllte Grüne Adam Bandt. Das zweite Bild zeigt den nicht minder kriecherischen Grünen-Vorsitzenden Senator Bob Brown, wie er Obama eifrig begrüßt, nachdem dieser seine Rede beendet hatte, und ihn aufs Höflichste bat, die Antarktis für den Welterbestatus zu nominieren.

Diese Bilder werden sich halten, denn sie bringen den tatsächlichen Standpunkt der Grünen auf den Punkt: ihre Haltung zum Imperialismus, zur Obama-Regierung, zur Labor-Regierung, die sich durch ihre Hilfe an der Macht hält, wie auch zu einer potentiellen militärischen Konfrontation mit China.

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Wertlos

Dienstag, Januar 4th, 2011

Es ist schon traurig, dass Jahrhunderte lang ein Stück Natur an Wert verlor, um einen fiktiven Wert zu schaffen.


– Der Baum musste dem Papiergeld weichen.-

Obwohl das erste Papiergeld schon im 11. Jahrhundert in China benutzt wurde, stand man dem gedruckten Zahlenpapier im europäischen Raum bis Ende des Mittelalters sehr skeptisch gegenüber. Viele Versuche der Einführung  u.a. in Schweden und Frankreich scheiterten, der eigentliche Siegeszug fand erst im 19. Jahrhundert statt. Und da wurde dann auch peinlichst genau darauf geachtet, dass auch ein wirklicher Gegenwert vorhanden war, in Form von Gold, Münzen oder anderen Schätzen. Vornehmlich war der Gegenwert die Kurantmünze, deren Wert in etwa durch ihren Metallgehalt gedeckt war. Dadurch wurde einer verschwenderischen Vervielfältigung Einhalt geboten.

Heute bestehen nahezu keinerlei Deckungsvorschriften. Es wird gedruckt, was die Maschinen hergeben. Ein fiktiver Schuldtitel reicht völlig aus. Die Werte werden an den Börsen künstlich aufgeblasen und selbst Banknoten werden nicht mehr benötigt. Riesige Computer errechnen heutzutage die Werte von Immobilien, Grundstücken, ja sogar ganzer Staaten. Und irgendwelche Ratingagenturen blasen das Ganze und sich selbst dann nochmals auf und entscheiden über Top oder Flop. Und dabei ist es völlig unerheblich, ob ein realer Gegenwert vorhanden ist. Somit wurden und werden riesigen Spekulationsblasen Vorschub geleistet, Bilanzen frisiert und Managerboni in schwindelerregende Höhen gepusht.

Geld regiert die Welt, doch wenn nichts da ist kann man auch nichts regieren. Doch so weit will man sich der Wahrheit nicht hingeben. Schliesslich bestehen unsere gesamte Gesellschaft, unsere Kultur, unsere Ideale, unsere Werte, Ethik und Glauben aus Kapital. Profit, Gewinne, Erfolg, Ehrgeiz und Reichtum sind die neuen Götter des 20. und 21. Jahrhunderts.

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Warum Äpfel so teuer sind

Dienstag, März 16th, 2010

Weil sie in China von Kindern gepflückt werden und das 60 Stunden in der Woche. Und weil die Profitgier von überteuerten, faulen Äpfeln und iiih-hülsen bekanntlich keine Grenzen kennt.

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Yin und Yang

Freitag, Januar 15th, 2010

Hier mal ein kleines Rhetorikspiel. Die Auflösung findet ihr am Ende. 😉

Die Regierung verteidigt ihre Linie und betont, ausländische Unternehmen sind willkommen, müssen sich aber an geltendes Recht halten.(1)

Doch ist es unsere Aufgabe, die Menschen zu überzeugen, dass die Globalisierung eine große weltweite Chance ist, für jeden Kontinent, denn sie zwingt jeden, gemeinsam mit anderen zu handeln.(2)

Bei diesem geht es primär um den Schutz der User. Pornografie, Cyberangriffe und Online-Betrug sind die größten Gefahren im Internet.(1)

Was den Schutz der Grundrechte anbelangt, so ist dieser Schutz umfassend, das heißt, wir können nicht das Internet ausnehmen von unserem Grundrechtsschutz und deshalb findet natürlich die Meinungsfreiheit auch dort ihre Grenzen, wo unsere Grundrechte, also auch die Grundrechte einzelner Anderer in Frage gestellt würde.(3)

Die Internet-Medien haben eine große Verantwortung, mit der Regierung zusammenzuarbeiten. Diese wiederum muss eine Rolle in der Meinungsführerschaft im Internet spielen.(1)

Ein zweites Argument, das immer wieder vorgeschoben wird, sind technische Hürden. Die meisten Anbieter sind kooperativ. Diejenigen, die, aus welchen Gründen auch immer, eine Blockadehaltung einnehmen, schmeißen eine Nebelkerze nach der anderen.(4)

Gerüchte und Falschinformationen im Internet stellen eine Bedrohung für die Gesellschaft dar.(1)

Wir sind mit völlig neuen Risiken konfrontiert. Der enge Austausch von Menschen über den gesamten Globus führt zu Gefährdungen, die unser System fragiler machen.(5)

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Zensur auf der Frankfurter Buchmesse

Donnerstag, Oktober 15th, 2009

In der taz steht ein Artikel über das hochpolitische Rededuell zwischen Angela Merkel und Xi Jinping auf der Frankfurter Buchmesse:

Es war eine Redeschlacht: Auf der einen Seite die Führerin der derzeit mächtigsten demokratischen Partei Westeuropas, der CDU, Angela Merkel. Auf der anderen Seite der zukünftige Parteichef der mächtigsten Partei Ostasien, der KP Chinas, Xi Jinping.

Sie rieb es den Chinesen unter die Nase: “Bücher stellen Unterschiede heraus, die eine Diktatur gefährden.”

Auch in Deutschland stehen zahlreiche Bücher, Filme und Musik auf dem Index und dürfen nicht veröffentlicht werden. Es gibt Telefonüberwachungen, Suchmaschinenfilter, Onlinedurchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung, Hausdurchsuchungen ohne richterliche Vefügung u.v.m…
Alles, was es in China auch gibt und in der DDR gab, Frau Führerin der mächtigsten Deutschen Demokratischen Partei Europas. 😉

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Hinrichtung nach zwei Stunden abgebrochen

Mittwoch, September 16th, 2009

Gestern wurde in den USA/Ohio eine Hinrichtung nach über 2 Stunden abgebrochen, weil man bei dem Verurteilten 53-jährigen Romell Broom keine Vene fand für die Todesspritze. Was für ein grausames Szenario, der Verurteilte soll sogar mitgeholfen haben eine Vene zu finden. Zudem kommt noch, dass er seit 1984 auf die Vollstreckung wartet.

Da muss man sich schon fragen, was ist schlimmer, die Taten von den Verbrechern, oder die Hinrichtungen ? Und ist eine Tat gesühnt, wenn der Täter umgebracht wird ? Wird das Leid, welches durch das Verbrechen begangen wurde dadurch gemildert ? Werden die Opfer dadurch wieder lebendig ?

Natürlich gibt es Straftaten die so bestialisch sind, dass man in seiner schmerzlichen Fassungslosigkeit nach dem Henker schreit. Aber wem ist damit geholfen ? Dem Opfer, oder den Angehörigen die ihren Rachedurst stillen wollen ? Oder dem Mob auf der Strasse, der sich als Richter aufspielt und vielleicht selbst eine Leiche im Keller liegen hat, im sprichwörtlichen Sinne ?

Tatsache ist, dass die Todeskandidaten oft Jahre auf ihre Hinrichtung warten. Und dann ist die Hinrichtung selbst nicht mal eben kurz und schmerzlos abgewickelt. Der Tod auf dem elektrischen Stuhl kann sich minutenlang qualvoll hinziehen. Dabei wird der Körper auf fast 60 Grad aufgeheizt und Eiweisse im Körper zum Stocken gebracht. Oder die Giftspritze, bei der die 1. Injektion, die Betäubung, nur bis max. 15 Minuten vorhält. Wenn bis dahin die anderen Substanzen in der Nachfolgeinjektion nicht wirken, stirbt der Verurteilte langsam und qualvoll.

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