Posts Tagged ‘malta’

Lizzie Phelan lebt !

Donnerstag, September 8th, 2011

Lizzie PhelanNachdem man über eine Woche rätselte, ob die unabhängige Journalistin Lizzie Phelan Tripolis während der Kämpfe noch lebend verlassen konnte, berichtet nun die Nachrichtenagentur Mathaba Net, dass Lizzie sich auf Malta befindet. (Mittlerweile in UK siehe unten).

Lizzie berichtete vom Libyenkrieg aus dem Rixos Hotel und wechselte noch während der Rebellenkämpfe in Tripolis in das nahegelegene Hotel Corinthia. Letzte Woche flüchtete sie dann in einem Fischerboot nach Malta. Der nachfolgende Bericht ist ihr erster, seit sie Libyen verlassen hat.

In fast allen Medien wird euphorisch über den Sturz Libyens berichtet, deshalb ist es nicht leicht ein klares Bild von den Dingen zu bekommen unter der neuen Herrschaft. Nachdem ich fünf Tage lang mit 35 anderen ausländischen Journalisten im Rixos Hotel eingesperrt war, kann ich kaum glauben, dass die Strassen durch die ich jetzt fahre, die gleichen sein sollen, wie in den Monaten zuvor.

 ...Ich will mehr davon... Hier weiterlesen ! ]
     Total: 506 words, 2 images, Geschätzte Lesezeit: 2:01 Min.

Nato ließ Schiffbrüchige im Stich

Mittwoch, Mai 11th, 2011

16 Tage trieb ein Flüchtlingsschiff manövrierunfähig im Mittelmeer. Europäische Küstenwachen und die Nato griffen nicht ein, obwohl sie über den Vorfall informiert war.

Von den 72 Passagieren – darunter Frauen, Kinder und politisch Verfolgte – haben nur elf überlebt.

Während die italienischen und maltesischen Behörden tatenlos blieben, spielten sich an Bord des Flüchtlingsschiffs grausame Dramen ab. Stundenlang warteten die Migranten nach einem Helikopter-Anflug auf ein Rettungsschiff. Doch vergebens, schliesslich soll sich auch noch am 30. März der Nato-Flugzeugträger der französischen Marine, Charles de Gaulle, dem Flüchtlingskahn genähert haben. Doch auch dieses Mal wurde den Flüchtlingen nicht geholfen: Zwei Flugzeuge sind über dem Boot gekreist und wieder abgedreht.

Bei einem weiteren Schiffsunglück vor der libyschen Küste könnten mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen sein. An Bord waren bis zu 600 vor allem aus Eritrea und Somalia stammende Menschen.

“Ihr führt Krieg? Ihr fürchtet euch vor einem Nachbarn? So nehmt doch die Grenzsteine weg — so habt ihr keinen Nachbarn mehr. Aber ihr wollt den Krieg und deshalb erst setzet ihr die Grenzsteine.”

Friedrich Nietzsche, Philosoph (1844-1900)

Weitere Infos:

(Bildquelle: Wikimedia)

Italien lässt Flüchtlinge ertrinken

Globalisierung nur ohne Ausländer

Für Flüchtlinge kein Grund zum Feiern

Die EU schottet sich weiter ab / Schlachtfest in Griechenland

 ...Ich will mehr davon... Hier weiterlesen ! ]
     Total: 209 words, 1 image, Geschätzte Lesezeit: 50 Sek.