Archive for September, 2011

Vom gequälten Küken zum Massenmordprodukt

Mittwoch, September 28th, 2011

Schnell ist der Schuldige ausgemacht und die Massenmedien überschlagen sich mit Horrormeldungen. Ein kurzes Auflammen des Entsetzens in der Bevölkerung, aber schon am nächsten Tag werden die Kühltruhen wieder gefüllt mit gequältem Hühnerfleisch. Ob Supermarkt oder fickende Nuggets, Hauptsache billig. Klar, die Industrie ist nicht ganz unschuldig, aber mal ehrlich, eigentlich befriedigt sie nur unsere grenzenlose Gier nach Billig-Junk-Food. Denn wo keine Nachfrage, da auch kein Angebot. ODER?! 

Hier mal 10 überraschende Fakten über Hühner:

1. Hühner können über 100 verschiedene Gesichterihrer Artgenossen erkennen. Es sieht also ganz so aus, als ob nicht nur Elefanten ein großartiges Erinnerungsvermögen haben.

2. Hühner wissen, wer der Chef ist – sie haben eine komplexe Sozialstruktur, die man „Hackordnung“ nennt. Jedes Huhn kennt seinen Platz in der Gemeinschaft.

3. Hühner sind nicht farbenblind, sie können Farben unterscheiden!

4. Wer sonnt sich nicht gerne? Scheinbar jeder: Menschen, Katzen, Hunde und auch Hühner! Und sie brauchen nicht einmal Sonnenschutzcreme.

5. Hühner schlafen so fest wie Dornröschen – sie haben den sogenannten REM-Schlaf (rapid eye movement), sie träumen also ganz genauso wie wir.

6. Hühner haben Schmerzrezeptoren, wodurch sie Schmerz und Leid fühlen können. Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Huhn in der Eierindustrie – 29 Millionen Hühner müssen hierzulande jährlich eng zusammengepfercht ihr Dasein fristen, denn so viele werden jedes Jahr für ihre Eier benötigt.

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Kurz und bündig 19

Freitag, September 23rd, 2011

Fukushima kein SuperGAU?!

Fukushima war kein SuperGAU! Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer der Jahrestagung der World Nuclear Association (WNA) in London. Zwar habe es mehrere Explosionen und drei Kernschmelzen in Fukushima-Daiichi gegeben – aber dennoch sei kein einziger Mensch direkt in Folge des Super-GAUs umgekommen, so die Argumentation. Das finden auch die Kinder im 230 km entfernten Tokio, die mit den Strahlenbelastungen schwer zu kämpfen haben. Bei soviel böswilliger Ignoranz, sollten alle Teilnehmer der WNA mal 4 Wochen Urlaub in Fukushima machen.

Deutsche Stromlüge

Warum Strom in Deutschland immer teurer wird ? Wir haben einfach zu wenig davon, weil, Deutschland verkauft noch immer mehr Strom als es einkauft. Somit wäre die „Ohne-Atommeiler-kein-Strom-Lüge“ wohl auch aufgedeckt.

NATO-Kriegslügen

Die Lüge, dass es der NATO in Afghanistan um Menschenrechte geht, widerlegt ein Bericht der Open Society Foundation. Demnach finden täglich 40 Razzien statt. Mitten in der Nacht dringen NATO-Soldaten in Häuser von mutmaßlichen Aufständischen ein, um diese zu töten oder gefangen zu nehmen. Dabei sterben immer wieder auch unschuldige Zivilisten.

NATO-Massaker in Libyen

Auch der Krieg in Libyen richtet sich gegen die Zivilbevölkerung (geschätzte 50.000 Tote) und gegen die Kinder. Zwei Millionen Kinder sind durch den Konflikt in Libyen körperlicher als auch seelischer Gewalt ausgesetzt….

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Aber Hallo… Radikale Muslime an der Ludgeristrasse

Mittwoch, September 21st, 2011

Früher, als es noch Kaffeehäuser in Deutschland gab, rundeten diverse Tageszeitungen den Genuss von frischem Kaffee und zartem Gebäck ab. Heute gibt es meist nur schlechten Coffee to go im überteuerten Pappbecher und wenn Zeitung, dann muss diese extra gekauft werden. Ganz so schlimm erwischte es mich nicht und so konnte ich Platz nehmen in einem Cafe und eine kostenlose Anzeigenzeitung lesen.

Hallo Münster“ ist ein Anzeigenblatt aus dem Hause Aschendorff. Der Verlag bringt auch Münsters grösste Tageszeitung, die „Westfälischen Nachrichten (WN)“ heraus. Wer diese schon mal gelesen hat braucht sich über meinen nachfolgenden Bericht nicht zu wundern. Und ich sollte es eigentlich auch nicht, aber eine gewisse Empörung liess sich nicht mehr unterdrücken, als auf der zweiten Seite ein riesengrosser Artikel, mit Foto (Frauengesicht in schwarzer Burka), 2/3 der Seite vereinnahmte:“ Radikale Muslime an der Ludgeristrasse“.

Natürlich war nichts anderes zu erwarten als die übliche Islamhetze. Der Verein „Muslim aktiv“ hatte einen Infostand, um Christen und andersgläubige zu bekehren. Zu lesen war dann u.a. folgendes:

In der Politik sorgte die Nachricht von den salafistischen Predigern an der Ludgeristraße für Besorgnis. Der Landtagsabgeordnete Josef Rickfelder (CDU), der für seine Fraktion im Innenausschuss sitzt, warnte: „Offenbar sehen die Salafisten in Münster Möglichkeiten, Fuß zu fassen.“ Radikaler Islamismus dürfe aber keine Chance bekommen. Nicht nur auf der Straße, auch im Internet betreiben Salafisten aus Münster längst fleißig Missionierungsarbeit. Auf verschiedenen Videoportalen kursieren Videoclips des „EZP-Studios Münster“. EZP steht für „Einladung zum Paradies“.

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Jeder Deutsche ist erstmal ein Terrorist

Mittwoch, September 14th, 2011

Genau das unterstellt uns unsere Bundesregierung, indem sie verdachtsunabhängig sämtliche Telekommunikationsdaten von allen Bürgern speichern und uns überwachen will.

Dabei sollte es eigentlich umgekehrt sein, dass wir jederzeit einen Einblick in die Arbeiten von unseren Politikern erhalten und sie genaustens offen legen müssen, wie sie unsere Steuergelder verwenden. Denn schliesslich sind sie nur Volksvertreter, also handeln in unserem Auftrag. Oder anders ausgedrückt, sie sind unsere Angestellten, die von unseren Steuergeldern bezahlt werden.

Politiker haben nicht den Auftrag unschuldige Bürger zu überwachen und somit unsere Privatsphäre zu untergraben. Deshalb unbedingt noch bis zum 14.10.2011 mitzeichnen, gegen die Vorratsdatenspeicherung. Für ein freies Deutschland, für freie Bürger! Gegen einen Schnüffelstaat und gegen paranoide Beamte, die nur um ihre eigene Person besorgt sind!

Wer hier nicht mitzeichnet,

muss sich in Zukunft hierüber nicht mehr wundern!

 

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Der ägyptische Frühling ist zu Eis erstarrt

Dienstag, September 13th, 2011

Überall in den Nordafrikanischen Staaten rumort es noch, um die unliebsamen Machthaber zu stürzen. Doch das allein reicht wohl nicht aus. In Ägypten hat das Militär, nach Mubarak, die Macht übernommen und geht hart gegen die eigene Bevölkerung vor. Was am Anfang des Jahres noch als nordafrikanische Frühling bejubelt wurde, scheint in einen eiskalten Winter überzugehen.

Laut Human Rights Watch gab es fast 12.000 Verhaftungen durch das ägyptische Militärtribunal ((SCAF). Doch komischer Weise scheint das den Westen nicht mehr zu interessieren, denn man findet fast nichts mehr in Presse darüber, ausser, dass die israelische Botschaft am Wochenende gestürmt wurde. Lieber tröstet man sich gegenseitig, dass die jetzige Militärjunta nur als Übergangsregierung dient, bis im Herbst Neuwahlen stattfinden.

Doch das sieht der Blogger Maikel Nabil, der im April verhaftet wurde, etwas anders. Er glaubt nicht, wie auch die Mehrheit des ägyptischen Volkes, dass die alten Mubarak-Machtstrukturen so leicht und schnell entfernt werden. Was ja auch die Militäraktionen gegen die eigene Bevölkerung bestätigen. Aber vielleicht ist es ja auch so gewollt, dass die restlichen unliebsamen Regimegegner erstmal entfernt werden, bevor eine pro westliche Regierung installiert wird, zumal das ägyptische Militär weiterhin mit US-Dollar geschmiert wird.

Das gleiche Szenario kann man ja auch gerade in Libyen beobachten, wo die Westmächte durch die Rebellen unliebsame Gaddafi-Anhänger ermorden lassen, um anschliessend, ohne grosse Gegenwehr, Zugriff auf die Ressourcen des Landes zu bekommen. Zur Zeit wird den Bürgern von Bani Walid nahegelegt die Stadt zu räumen, für das bevorstehende Massaker.

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Hagen Rether über den afrikanischen Frühling und die NATO-Kriege

Dienstag, September 13th, 2011



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Die vierte Macht im Staate entpuppt sich als Hure Babylons

Dienstag, September 13th, 2011

Die vierte Macht im Staat verschmilzt zur einheitlichen Macht mit der vorherrschenden Politik als zahnloser Papiertiger. Der deutsche Journalismus, und leider nicht nur der, verkommt immer mehr zur Propagandaflüstertüte, wie einst zu DDR- und NSDAP-Zeiten, eng verfilzt mit seinen Auftraggebern aus der Hochfinanz. Dabei spreche ich nicht von den Boulevardblättern, von denen man nichts anders erwartet, sondern von den renommierten Zeitungen, die zum Spot und Hohn des noch nicht ganz verblödeten Lesers mit differenzierter Meinung, unter ihrem Logo den Zusatz unabhängiges, unparteiisches Nachrichtenmagazin und dergleichen führen.

Doch seit Jahren schon sucht man vergeblich danach und findet nur allzu oft die gleichen Meldungen und Schlagzeilen in fast allen Zeitungen. Unter dem Artikel dann die Kürzel AP, DPA, Reuters oder ähnliches. Aha, da weiss man gleich, hier wurde nicht recherchiert, sondern nur ungeniert kopiert.

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  • Die Welt ist aus den Fugen, überall Krieg, aber keine unabhängigen Kriegsberichterstatter, sondern es wird nur berichtet, was Uncle Sam für richtig erachtet.
  • Hunger in der Dritten Welt, aber mehr als ein Hinweis auf ein Spendenkonto kann man nicht erfahren, denn das würde einem die Schamesröte ins Gesicht treiben, wenn die Verantwortlichen öffentlich auf der Titelseite zu finden wären.

9/11 forderte viel mehr als 3000 Tote

Donnerstag, September 8th, 2011

Was am 11. September 2001 wirklich passierte, werden wahrscheinlich nur die wissen, die das zu verantworten haben. Ob es sich dabei wirklich um 19 religiöse Fanatiker, ausgerüstet mit Teppichmessern und  unzureichenden Flugstunden handelte, die unerkannt, mehrere Stunden den amerikanischen Luftraum mit riesigen Passagierflugzeugen bedrohten und dann u.a. das Pentagon beschädigten und WTC eins, zwei und sieben in wenigen Minuten/Stunden wie Kartenhäuser zum Einsturz brachten, oder ob Regierungen, Militärs und Geheimdienste ihre Finger mit im Spiel hatten, wird wohl auf lange Zeit nur Spekulation bleiben, – wenn man die physikalischen Gesetze weiterhin vehement ignoriert. Da kann dann auch eine promovierte Physikerin im Bundeskanzleramt nur den Kopf in den Sand stecken, um nicht an die Gravitationsgesetze von Newton erinnert zu werden.

Tatsache ist jedoch, dass diese Ereignisse, so schrecklich sie auch gewesen sein mögen, nicht die nachfolgenden Kriege mit ihren zahllosen Opfern rechtfertigen können. Dass sie dennoch als Legitimation für all die Kriegsverbrechen dienten, beweist traurigerweise nur, dass die „Rächer von 9/11“ nicht besser sind als die Täter. Das wiederum lässt den bitteren Beigeschmack aufkommen, dass Täter und Rächer vielleicht doch nicht verschieden sind ?

Wie dem auch sei, in Gedenken an 9/11 sollte nicht nur an die Opfer des besagten Tages gedacht werden, sondern auch, und das viel eindringlicher, an den Terror mit all den unschuldigen Opfern, den Amerika mit seinen NATO-Verbündeten und mit Zustimmung der UNO verbreitet hat. Der Terror kommt schon lange nicht mehr aus dem Orient, sondern aus den eigenen Reihen, wobei mit zunehmendem Masse die Grundrechte der Bürger in einst freiheitlichen, demokratischen Staaten aufs empfindliche beschnitten werden.

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Lizzie Phelan lebt !

Donnerstag, September 8th, 2011

Lizzie PhelanNachdem man über eine Woche rätselte, ob die unabhängige Journalistin Lizzie Phelan Tripolis während der Kämpfe noch lebend verlassen konnte, berichtet nun die Nachrichtenagentur Mathaba Net, dass Lizzie sich auf Malta befindet. (Mittlerweile in UK siehe unten).

Lizzie berichtete vom Libyenkrieg aus dem Rixos Hotel und wechselte noch während der Rebellenkämpfe in Tripolis in das nahegelegene Hotel Corinthia. Letzte Woche flüchtete sie dann in einem Fischerboot nach Malta. Der nachfolgende Bericht ist ihr erster, seit sie Libyen verlassen hat.

In fast allen Medien wird euphorisch über den Sturz Libyens berichtet, deshalb ist es nicht leicht ein klares Bild von den Dingen zu bekommen unter der neuen Herrschaft. Nachdem ich fünf Tage lang mit 35 anderen ausländischen Journalisten im Rixos Hotel eingesperrt war, kann ich kaum glauben, dass die Strassen durch die ich jetzt fahre, die gleichen sein sollen, wie in den Monaten zuvor.

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Kurz und bündig 18

Dienstag, September 6th, 2011

E10, die subventionierte Umweltkatastrophe

Dass E-10 eigentlich die grösste Umweltkatastrophe-und Lüge ist, habe ich ja hier schon zum Ausdruck gebracht. Schlimm genug, dass das  weder Politiker, noch Industrie interessieren. An Zynismus aber kaum zu überbieten, ist, dass der Bürger drei Cent Strafgeld zahlen muss, weil er den Umwelt-und Autokiller nicht in seine Autos füllt.

Shell und Exxon bohren in der Arktis

Nach dem neuerlichen Öldesaster von Shell in der Nordsee, darf man in Zukunft auf noch grössere Katastrophen hoffen, die selbst den Umweltgau am Golf von Mexico noch übertreffen dürften, prognostiziert Peter Wadhams, Professor für Meeresphysik. Die Ölkonzerne Shell und Exxon haben die Erlaubnis für Ölbohrungen in der Arktis erhalten.

Shell und Cosan verpesten die Guarani

Bleiben wir noch ein wenig bei Shell, denn die haben sich auch in Brasilien unbeliebt gemacht, zumindest bei den Ureinwohnern. Zusammen mit dem brasilianischen Ethanol-Produzenten Cosan vergiften die Fabrik, als auch die Pestizide auf den Zuckerrohrfeldern den Lebensraum der Guarani. Selbst vor Mord wird nicht zurückgeschreckt.



Blutiger Brotaufstrich

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