Archive for April, 2012

Kurz und bündig 29

Montag, April 30th, 2012

Deep Water Horizon – The show must go on

Zwei Jahre nach der Katastrophe im Golf von Mexico, als 780 Millionen Liter Öl und mehrere Millionen Liter Lösungsmittel Corexit ins Meer flossen, sind die Umweltschäden immer noch verheerend. Aber was noch viel erstaunlicher ist, bis zum heutigen Tag ist noch nicht ein Schuldiger vor Gericht zur Verantwortung gezogen worden, weder BP-Manager, noch Führungspersonal von Transocean, dem Besitzer der Plattform, oder der Baufirma Halliburton, welche die Plattform gebaut hatte. Der Ölgigant BP hat bis heute noch keinen Cent Strafe an die amerikanische Regierung bezahlt. Allerdings für 2011 wies die Firma einen Profit von 26 Milliarden Dollar aus.

Erst Delphinsterben und jetzt Pelikansterben

Die Tierschutzorganisation ORCA geht davon aus, dass das Delphinsterben von den Ölbohrungen im Meer verursacht wird. Fast 3000 Tiere sind vor den Küsten Perus angespült worden. Und seit zwei Tagen werden auch hunderte tote Pelikane gefunden. Es wird Zeit, dass Energieraubritter weltweit dazu verpflichtet werden, 50% ihrer Gewinne in den Umweltschutz zu investieren. Und bei Umweltkatastrophen für alle Schäden und Langzeitschäden ohne Ausflüchte haftbar gemacht werden können.



Fast 15% der Deutschen sind ohne Strom

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Nutella doch nicht so gesund / Kalifornische Klage erfolgreich

Samstag, April 28th, 2012

Athena Hohenberg, eine kalifornische Mutter aus San Diego, musste leider feststellen:

Sie sei “schockiert” gewesen zu erfahren, dass Nutella “nicht gesund”, sondern kaum besser als Süßigkeiten sei, noch dazu habe es einen “gefährlich” hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren.

  Wer hätte das gedacht, wobei die Werbung doch was ganz anderes verspricht ? Sind wir alle soo getäuscht worden ? Zumindest empfanden das die Amerikaner und reichten eine Sammelklage ein. Mit Erfolg, denn nun zahlt Ferrero USA rückwirkend bis Januar 2008 vier Dollar für jedes gekaufte Nutella-Glas. Maximale Entschädigung sind aber 20 Dollar pro Konsument. Bis zum 05. July können Amerikaner ihre Ansprüche geltend machen.

Nutella wird in über einhundert Ländern weltweit verkauft. Der 1944 von Pietro Ferrero im norditalienischen Alba erfundene Aufstrich enthält vor allem Zucker, Palmöl, Haselnüsse, Kakao und fettarme Milch.

Tja, wieder mal ein Beweis, dass Werbung nicht nur irreführend, sondern auch schädlich ist. Das kann man dann hier weiterverfolgen…




Weitere Infos und Quellen:

Kalifornierin verklagt Nutella-Hersteller

Schock in den USA – Nutella enthält Zucker

Zu viel Fett: Mutter in den USA klagt gegen Nutella

Ferrero will Nutella-Käufer in den USA entschädigen

Werbung, das mächtigste Propagandasystem unserer Zeit

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Schuften und sterben für den Westen – die Blue Jeans

Montag, April 23rd, 2012

Wenn Menschen in anderen Ländern  für unseren Wohlstand sorgen und dafür kaum einen Mindestlohn bekommen, so ist das mehr als nur eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Doch die Globalisierung der freien Märkte erzeugt nicht nur weltweit Sklaven, die kaum genug zu Essen bekommen, geschweige denn ein eigenes Dach über dem Kopf haben, sondern auch die Umweltsünden die bei Strafe im eigenen Land verboten sind, sind woanders anscheinend kein Problem.

China gilt als eine aufstrebende Weltmacht mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 8%. Doch der Preis dafür ist hoch. Seit 10 Jahren produziert China Jeans für die Welt, gut 260 Millionen Hosen exportiert das Land in die westliche Welt für H&M, Mustang, Wal-Mart, KiK, Otto, Baur, New Yorker u.v.m. Doch niemanden interessieren dabei die unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Es ist einleuchtend, dass für 3,10 Euro bis maximal 4 Euro pro Jeans der Arbeitslohn als auch die Umweltbedingungen dem Wettbewerb zum Opfer fallen.

Ein Arbeiter verdient ca. 250 Euro im Monat und eine Arbeiterin ein gutes Drittel weniger. Dafür schuften sie bis zu 16 Stunden am Tag und mit ein wenig Glück wohnen sie auf 4qm ansonsten mit mehreren in einer Halle ohne fliessend Wasser. Ihre Gesundheit ruinieren sie 29-30 Tage im Monat zusätzlich durch Bindemittel, Acrylharze, Ätznatron, Hypochlorit, Kaliumpermanganat und Sandstrahlgeräte.

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Fast unsichtbar durch’s Netz

Samstag, April 21st, 2012

Die staatlichen Horrormeldungen nehmen kein Ende, nicht genug, dass Telefonate abgehört, Handys millionenfach geortet und protokolliert werden und Kameras uns weltweit auf Schritt und Tritt beobachten, nein, auch das Internet ist den geheimen Staatspolizisten ein Dorn im Auge. Ob Vorratsdatenspeicherung, ACTA, oder CISPA mit allen Mitteln will der Staat wissen, was seine Bürger so treiben und das weltweit. Es ist schon kurios, dass der Staat seinen Bürgern nicht traut, dabei ist er es doch, dem die Bürger vertrauen sollten.

Dass sich bei vielen schon seit Jahren ein Unbehagen eingeschlichen hat, sobald man an irgendeiner Form der modernen Kommunikation teilnimmt, beweisen nicht nur die zahlreich vorhandenen  Anonymisierung- und Verschlüsselungsdienste, die uns Bürger vor der staatlichen überzogenen Schnüffelei bewahren soll.

Aber auch viele Firmen- und vermeintliche Dienstleistungsseiten im Internet sind vollgespickt mit „Schnüffelware“, die am liebsten alles von uns wissen wollen und nicht nur zu Marketingzwecken. Als schlimmste Datenkrake entpuppte sich neben Facebook wohl Google, die meistbenutzte Suchmaschine. Als Antispionagemittel gab es „früher“ mal Scroogle, doch nach permanenten DDoS-Attacken gab Erfinder Daniel Brandt genervt auf.

Aber es gibt dennoch Alternativen und Möglichkeiten. Persönlich nutze ich DuckDuckGo, eine Suchmaschine die nichts protokolliert und dennoch unzählige Einstellungen erlaubt. Auch sehr schön, dass man wie bei Scroogle länderspezifisch suchen kann, was wiederum mehrere unterschiedliche Treffer generiert. Unnötig zu erwähnen, dass die Suchanfragen verschlüsselt erfolgen. Es besteht auch die Möglichkeit seine Konfiguration computerunabhängig, verschlüsselt in einer Cloud zu speichern.

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Ciao Abendland

Freitag, April 20th, 2012

Sie merken es nicht einmal, wenn sie nur schwafeln über die Wahrung der Demokratie, die ewig Gestrigen, die, die im verklärten Wirtschaftswunder der sorgenfreien 50er bis 80er aufgewachsen sind. Sie echauffieren sich über den Iran gleichermassen, wie über einen Günter Grass und wissen doch nicht wovon sie sprechen. Denn mit ihren leeren Sprechblasen blenden sie nur das Volk, das sich aber nicht mehr für blöd verkaufen lässt und längst merkt, dass genau die, die blutig die Demokratie in den Orient reinprügeln, ihren eigenen Bürgern permanent die Grundrechte aus der Tasche ziehen.

Wenn eine Kristina Schröder nach dem BKA schreit, weil sie Twitterkritik über ihr Buch fürchtet und ein Friedrich mit dem neuen Gesetzesentwurf über die Vorratsdatenspeicherung einen Überwachungsstaat postuliert, über den die DDR ekstasische Freudentänze vollführt hätte, oder wenn ACTA, CISPA, INDECT und dergleichen als Legitimationen für Urheberrechte und Terrorschutz herhalten müssen, dann wird es langsam Zeit für einen westlichen Frühling.

Die selbsternannten Eliten in Wirtschaft und Politik errichten eine neue Mauer, nicht nur an den äusseren europäischen Grenzen, um die fern zu halten, die sie seit Jahrzehnten ausplündern und die jetzt auch mal ein Stück vom Goldbarren abbekommen wollen, nachdem wir ihre Länder in den bankrott getrieben haben. Nein, die Mauern errichten sie auch um sich selbst, um die Türme der Hochfinanz, in den Regierungsvierteln, da wird aufgerüstet, so dass der alte „Freund und Helfer“ zum HighTech-Söldner mutiert und selbst vor alten Menschen und Kindern nicht halt macht, wenn korrupte Sesselfurzer sich in ihrer Mittagsruhe gestört fühlen.

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Bundesregierung plant totale Internetüberwachung !

Donnerstag, April 19th, 2012

Nach einem internen Gesetzentwurf, der AK Vorrat zugespielt worden ist, will das Bundesjustizministerium künftig jede Internetverbindung in Deutschland erfassen lassen. Damit wäre im Regelfall sieben Tage lang nachvollziehbar, wer wann eine Internetseite gelesen, einen Kommentar veröffentlicht, eine Datei ins Internet geladen oder aus dem Internet heruntergeladen hat. Außerdem würden bislang anonyme E-Mail- und Benutzerkonten (z.B. bei Twitter oder Facebook) identifizierbar, was die Erstellung von Interessens- und Bewegungsprofilen (bei mobiler Internetnutzung) zulassen würde. Ausgenommen von der Internet-Vorratsdatenspeicherung sollen kleine Internet-Zugangsanbieter mit weniger als 100.000 Kunden sein.

Nach dem Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums soll die Identifizierung von Internetnutzern ohne richterliche Anordnung selbst zur Aufklärung von Bagatelldelikten wie Beleidigung oder Filesharing zulässig sein.

Das Bundesinnenministerium will neben Internetverbindungen auch Telefonverbindungen, Mobiltelefonverbindungen (einschließlich SMS), E-Mails und die Nutzung von Anonymisierungsdiensten sechs Monate lang verdachtslos auf Vorrat speichern lassen. Strafverfolger sollen die Daten u.a. zur Aufklärung von „Straftaten bei Wahlen“, von Betrügereien oder von unerlaubtem Glücksspiel nutzen dürfen, also weit über die Fälle der Telekommunikationsüberwachung (§ 100a StPO) hinaus. Selbst zur Aufklärung „gewichtiger Ordnungswidrigkeiten“ soll eine Datennutzung zulässig sein – ein klarer Verstoß gegen die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. Wo keine Straftat vorliegt, sollen die Daten „zur Abwehr von Gefahren“ präventiv abrufbar sein. Selbst die 19 deutschen Geheimdienste sollen auf Vorratsdaten Zugriff erhalten – ohne jede richterliche Anordnung. Entgegen den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts ist ein Übermittlungsverbot für Beratungsstellen nicht vorgesehen.

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Was gesagt werden muss – Bilder sagen mehr als tausend Worte

Mittwoch, April 18th, 2012

 

 

Diashow im 10 Sekundentakt, oder Bild anklicken…

Bilderquelle: Carlos Latuff

Wikipedia über: Carlos Latuff

Meinen Dank für die freie Nutzung!

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Fukushima entwickelt sich zur Weltbedrohung

Montag, April 16th, 2012

Stutzig wurde ich, als ich erfuhr, dass Amerika 75.000 Packungen Jodtabletten á 14 Stck. gekauft hat. Natürlich spekulierte man zuerst über die Zerstörung nuklearer Anlagen im Iran, aber wer wird schon so blöd sein eine Armee weiterhin in kontaminierte Gebiete zu lassen.

Nein, die Gefahr kommt aus Japan. Als letztes Jahr im Reaktor 4 die Kernschmelze ausgelöst wurde und dabei das Dach einstürzte, war das gerade mal eine Schlagzeile für zwei Tage wert. Japans ehemaliger Botschafter aus der Schweiz und dem Senegal, Herr Mitsuhei Murata, sprach am 22.März 2012 vor dem Haushaltsausschuss.  Demnach geht eine weitere viel grössere Gefahr von Reaktor 4 aus, da nicht gewährleistet ist, ob das marode Gebäude standhalten wird. Durch die Kernschmelze ist damit zu rechnen, dass die Abklingbecken mit den alten 1.535 Brennstäbe weiter absacken.

Die Abklingbecken in Nr. 4 liegen etwa 100 Fuss (30m) über dem Boden und sind strukturell beschädigt. Ein weiteres Erdbeben oder ein anderes Ereignis reichen aus, um die Brennstäbe freizusetzen und damit ein radioaktives Feuer zu entfachen. Somit müssten nicht nur sofort alle sechs Reaktoren abgeschaltet werden, es wären auch Auswirkungen auf die anderen Abklingbecken mit ihren 6.375 abgebrannten Brennstäben denkbar, da die Entfernungen zwischen den Blöcken nur ca. 50m betragen. Basierend auf US-Energieministerium Daten lagern ungefähr 11.138 Brennstäbe in Fukushima.

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Koran kostenlos, wir werden alle sterben

Donnerstag, April 12th, 2012

Unglaublich, was da gerade für eine Debatte losgetreten wird. Seit einigen Wochen wird in mehreren Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz kostenlos der Koran verteilt und schon ist unsere Demokratie in Gefahr.

Sie nennt sich «Wahre Religion» und vertritt die radikale islamische Schule des Salafismus, zu dem auch die Attentäter des 11. September 2001 gehörten.

Huh, jetzt müssen wir aber alle Angst haben. CDU, SPD und Grüne fordern inzwischen die geheimdienstliche Überwachung der “Lies!”-Aktion. Die Grünen fordern zudem Sperrzonen für das Verteilen religiöser Werbung rund um Schulen.

Dabei gibt es den Koran kostenlos im Internet, genauso wie die Bibel. Und wenn schon religiöse Werbung verboten werden soll, dann legt auch gleich eine Bannmeile für Christen um Schulen und Kindergärten. Aber wie verlogen ist das denn Herr Özdemir?

Scharf äußerte sich Grünen-Chef Cem Özdemir. “Ich habe mit allen religiösen Gruppen ein Problem, die ihr Weltbild über das Grundgesetz und die Menschenrechte stellen.“

Nun, dann würden Okzident und Orient in der jetzigen Form wohl nicht existieren. Und was für Kriege, Enteignungen, Versklavungen und Hexenjagden wären uns erspart geblieben, wenn die Christen, die Juden, die Moslems, die Buddhisten, die Hindus und was es sonst noch so alles gibt, keinen Einfluss auf die Gesellschaft, die Kultur und die Politik gehabt hätten und immer noch haben?!

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Chicken Mc-Arsen

Dienstag, April 10th, 2012

Die Fleischskandale nehmen anscheinend kein Ende, aber was will man auch tun, um halbwegs gesunde Tiere aus der Massentierhaltung zu schlachten ? Der letzte Geflügelskandal in Deutschland, nachdem 98% aller Hähnchen mit Antibiotika vollgestopft sind, wird nur noch von der amerikanischen Massentierhaltung übertroffen. Dort fanden Wissenschaftler der „Johns Hopkins University Center for a Livable Future“ Arsen, Antibiotika, Antidepressiva, Paracetamol, Koffein und Benadryl in untersuchten Proben von Geflügel.

Arsen wird vornehmlich dazu verfüttert, um Infektionen zu reduzieren und damit das Fleisch schön rosa aussieht. Koffein gibt man den Tieren, damit sie nicht müde werden und noch mehr fressen. Natürlich ist das Stress für das Tier, mit tausenden anderen auf engstem Raum dahinzuvegetieren, deshalb gibt es obendrauf dann ein Antidepressiva, vornehmlich Prozak.

Benadryl ist ein Arzneistoff aus der Klasse der Antihistaminika, der früher zur Therapie von Allergien verwendet wurde, aber heute nur noch bei Übelkeit und Erbrechen sowie als Sedativum eingesetzt wird.

Aber damit nicht genug, denn die Überreste die beim Schlachten übrig bleiben werden wieder zu Tiermehl verarbeitet und somit gelangen die Chemikalien wieder zurück in die Massenmordfabriken. Dadurch potenzieren sie sich natürlich, da der Pharmacocktail wiederum zusätzlich mit verfüttert wird. Was dann letztendlich wieder auf unseren Tellern landet.

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Sopa kehrt zurück als Cispa – Rettet das Internet vor den USA

Freitag, April 6th, 2012

Jetzt gerade versucht der US-Kongress heimlich ein neues Gesetz zu verabschieden, das das Ausspionieren des gesamten Netzes erlauben würde — und sie hoffen, dass die Welt es nicht merkt! Wir (Avazz.org) haben schon einmal geholfen, ihre Netz-Attacke zu vereiteln, tun wir’s nochmal.

Mehr als 100 Kongressabgeordnete unterstützen einen Gesetzesentwurf (CISPA), der Unternehmen und der US-Regierung das Recht geben würde, jeden von uns so lange sie wollen und ohne richterliche Anordnung auszuspionieren. Zum dritten Mal versucht der US-Kongress, unsere Internet-Freiheit anzugreifen. Doch wir halfen, SOPA und PIPA zu stoppen — und jetzt können wir dieses neue Schnüffelgesetz im Keim ersticken.

Unsere weltweite Welle des Protests spielte eine wichtige Rolle beim Schutz des Internets vor Regierungen, die gern alles, was wir online tun, überwachen und kontrollieren würden. Gemeinsam können wir dieses Gesetz für immer begraben. Unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie die Informationen an alle Internetnutzer, die sie kennen, weiter.

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Das Osterlamm hat einen Namen, Günter Grass

Donnerstag, April 5th, 2012

Der Aufschrei war zu erwarten, von den ewig Gestrigen, die sich als Moralapostel aufspielen und die Vergangenheit wie ein Mahnmal all denen empor halten, die kritisch das Treiben und die Kriegshetze im Nahen Osten seit Jahren mitverfolgen.

Und gerade die, die am lautesten schreien und Günter Grass auf die Schlachtbank treiben, machen sich seit Jahren der Kriegsverbrechen schuldig an den semitischen Arabern und legitimieren ihre Verbrechen durch den 11. September 2001. Günter Grass ein Antisemit ? Nein, wohl eher ein Mahner für all diejenigen, die aus der Vergangenheit nichts lernen wollen und Krieg und Waffenlieferungen immer noch als legitimes Mittel für Frieden betrachten. Wenn Krieg wirklich Frieden bringen würde, dann hätten wir ihn schon seit tausenden von Jahren.

Die Debatte um das Gedicht von Günter Grass zeigt nur, dass hier, wie so oft, reflexartig reagiert wird, aus einem Schuldgefühl heraus, welches uns Kindern schon in der Grundschule indoktriniert wurde. Und nur deshalb ist es auch möglich, dass niemand die nachfolgende Unverschämtheit eines Henryk M. Broder in der Zeitung “die Welt” anprangert, sondern lieber wird unterwürfig und feige ein Günter Grass öffentlich in fast allen deutschen Medien demontiert.

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Hans-Peter hat Angst

Mittwoch, April 4th, 2012

Der Friedrich ist ja so sympathisch wie ne Malariamücke auf’m Gästeklo. Friedrich ? Ja der, der den rechtsfreien Raum im Internet gefunden hat. Deshalb will er ja auch unsere Daten auf Vorrat sammeln, für schlechte Zeiten eben, notfalls auch mit dem Bundestrojaner. Er hält eine erweiterte „Kontrolle des Internets“ für unabdingbar und erklärte in diesem Zusammenhang das Internet sei „ein wesentliches Instrument für die Radikalisierung von Menschen“.

Da muss ich ihm zustimmen, als ich diese Aussage im Internet gelesen habe, hätte ich mich am liebsten radikalisiert. Aber im virtuellen Raum verpufft so etwas ziemlich schnell.

Klingelt’s immer noch nicht ? Der Mann ist Innenminister und leidet wohl an einer paranoiden Persönlichkeitsstörung. Laut Wikipedia können Menschen mit paranoider Persönlichkeitsstruktur zu überhöhtem Selbstwertgefühl und übertriebener Selbstbezogenheit neigen. Aus tiefenpsychologischer Sicht besteht bei Personen mit paranoider Persönlichkeitsstörung die Tendenz, eigene Aggressionen Mitmenschen zuzuschreiben und dann dort als Feindseligkeit wahrzunehmen und zu bekämpfen (Projektion). Da sie Personen ihrer Umgebung häufig anklagen, führen sie dadurch selbst herbei, was sie besonders befürchten.

Hans-Peter (CSU) schätzt die Gefahr durch den internationalen Terrorismus in Deutschland als sehr hoch ein. Er forderte die Mitarbeit von Muslimen beim Aufspüren „gefährlicher Islamisten“. Ebenso plädiert er für die Überwachung der Linkspartei durch den rechten Verfassungsschutz.

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