Archive for Juli, 2012

Erneuter Stromausfall in Indien

Dienstag, Juli 31st, 2012

Nachdem am Montag im Norden Indiens das gesamte Stromnetz wegen Überlastung zusammengebrochen ist, sind am heutigen Dienstag 13 Uhr Ortszeit  wieder 19 von 35 Bundesstaaten ohne Strom, nachdem drei regionale Netze ausgefallen sind.

In New Delhi fiel das gesamte Metronetz aus, landesweit blieben rund 400 Züge auf der Strecke. Die Energie des internationalen Flughafens musste mit Notstromgeneratoren gespeist werden. Ebenso erging es vielen Krankenhäusern.

Schätzungsweise sind von dem erneuten Blackout rund 600 Millionen Menschen betroffen.

Der Vorsitzende des staatlichen Energieunternehmens Power Corporation, Avinash Awasthi, sagte, es ist der folgenschwerste Stromausfall in Indien seit elf Jahren. Aufgrund der schwachen Monsunregen betreiben viele Bauern elektrische Wasserpumpen. In Spitzenzeiten fehlen den Energieunternehmen gut 10% an Leistung. Energieminister Sushil Kumar Shinde machte für den jüngsten Stromausfall auch die Unionsstaaten verantwortlich, die mehr als die ihnen zustehende Menge an Elektrizität abgefragt hätten.

Nun kann man sich in etwa vorstellen, welchen Energiehunger Indien und China stillen müssen, wenn sie mit den westlichen Industriestaaten mithalten wollen…

 

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Das Schlechte des weltlichen Lebens / Wilfried Schmickler

Dienstag, Juli 31st, 2012

 

 

 

Aus seinem Programm “Weiter – Solo”.

Wenn das letzte Versprechen gefälscht,
wenn die letzte Parole verklungen,
die letzte Prognose geplatzt,
dann wird es so kommen wie alle wussten,
dass es kommen muss,
nämlich knüppeldick…

Einfach nur Bravo! Einer der wenigen, der sich den Mund nicht vebiet(g)en lässt…

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Wenn einer eine Reise tut, fliegt ESTA mit…

Dienstag, Juli 17th, 2012

Wenn einer eine Reise tut, dann (muss) hat er (vorher) viel zu erzählen. Wer in die USA fliegen will, muss besonders viel preis geben von sich. Internationale Reisende, die im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen in die USA einreisen möchten, werden jetzt strengeren Sicherheitsbestimmungen unterworfen und müssen eine Antragsgebühr entrichten. Aber keine Angst, ab Herbst diesen Jahres müssen Flieger innerhalb der EU auch ihre Hosen runterlassen. Möglich macht es ein Abkommen zwischen den USA und der der EU, über die Weiterleitung persönlicher Fluggastdaten und eine Richtlinienverordnung des EU-Parlaments.

ESTA, Electronic System for Travel Authorization, erhebt 19 verschiedene Daten über Urlauber und Reisende, die altertümliche Passkontrollen an den Grenzen in den Schatten stellen.

1.)Die PNR: Personal Name Record, der Buchungscode, die Identifikationsnummer.

2.)Datum der Reservierung

3.)Geplante Abflugdaten: Alle Termine und Routen

4.)Name: Vollständig mit Titel und Geschlecht

5.)Vielflieger-Eintrag: Welcher Status, wieviele Meilen wurden bisher geflogen

6.)Anzahl der Reisenden: ist auch schon im PNR vermerkt

7.)Kontaktinformationen: Telefon, Handy, eMail, Reisebüro

8.)Zahlungsinfo: Kreditkarte, Bankverbindung, Währung, Arbeitgeber bei Geschäftsreisen

9.)Gesamter Reiseverlauf: Gebuchtes Hotel, Mietwagen, weiterer Reiseverlauf

10.)Reisebüro u. Sachbearbeiter: Wie wurde das Ticket erstanden, Internet, Reisebüro, Automat

11.)Codeshare: Wurde z. Bsp. ein Lufthansaticket für Egypt-Air benutzt

12.)Splitting: Werden ursprünglich gemeinsam gebuchte Tickets anders genutzt

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Mit den heiligen NATO-Kriegen werden sie zur Hölle fahren

Montag, Juli 9th, 2012

Heute schon las ich einen Artikel für morgen 😉  in der Asia Times von Pepe Escobar. Quasi was Russland und China zu erwarten hätten, wenn sie sich weiterhin auf die Seite von Syrien und den Iran stellen. Hier mal eine kurze Zusammenfassung:

“Es wird sie teuer zu stehen kommen, wenn sie weiterhin einen Krieg mit Syrien verhindern.”

Keine geringere als Hillary Clinton liess dies so ähnlich verlautbaren, um die Westmächte und die arabische Liga aufeinander einzuschwören. Dabei drohte sie mit erhobenem Zeigefinger Richtung Peking und Moskau.

In den Fluren des Kremls und dem Zhongnanhai hielt man sich die Bäuche vor lachen, denn es zeigt nur die Verzweiflung der NATO und GCC, weil ein Regimewechsel in Syrien einfach nicht gelingen will. Nicht sehr hilfreich waren dabei auch die Wikileaks-Veröffentlichungen von mehr als fünf Millionen eMails aus dem texanischen Hauptquartier, woraus hervorgeht, dass Natoeinheiten seit Anfang des Jahres sich auf syrischem Boden befinden und die syrische Untergrundbewegungen SNC und FSA trainierten , gegen das Regime Assad. Somit wurde der syrische Frühling ziemlich unglaubwürdig.

Und nun auch noch die Syria-Files mit fast 2,5 Millionen eMails die Wikileaks seit Donnertag veröffentlichen lässt und schon vorab eine Mitschuld des Westens einräumt.

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Wie humane Obama-Drohnen den Terror besiegen und Menschenleben retten

Montag, Juli 9th, 2012

 

 

Am 17. September 2001 wurde die Tötung durch Drohnen vom damaligen Präsidenten George W. Bush autorisiert. Der erste Einsatz fand am 3. November 2002 im Jemen statt. Seit dem existieren die so genannten Tötungslisten, in denen die Namen von mutmasslichen Terroristen weltweit aufgelistet sind. Anfänglich gab es 34 Drohnen-Kampfpatrouillen die unter Barack Obama auf 57 aufgestockt wurden. 2011 berichtete Abc-News, dass ca. 2000 Menschen durch Drohnen getötet wurden. Während John O. Brennan, Anti-Terror-Berater von Obama, zivile Opfer ausschloss, gehen verschiedene Forschungsorganisationen davon aus, dass bis zu 10% zivile Opfer sind. Genaue Zahlen gibt es nicht. Es heisst nur lapidar im Weissen Haus:“Wir sind überzeugt, dass die Zahlen sehr niedrig sind.“

Es ist schon mehr als besorgniserregend, wie die einstige Demokratie die Gewaltenteilung durch Legislative (Bürger/Parlament), Judikative (Anwälte/Gerichte) und Exekutive (Volksvertreter/Regierung) komplett durch eine Stimme ersetzt hat. Und schlimmer noch, Obama entscheidet weltweit, wer ein Terrorist ist und auf die Todesliste kommt, ohne Anklage und Gerichtsverhandlung. Zudem verletzt er durch die Angriffe in fremden Ländern deren Souveränität. Das ist Diktatur und niemand von den “westlich, demokratischen” Staaten und Verbündeten stellt das in Frage.

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Skandal – 28 Abgeordnete treten Datenschutz mit Füssen

Montag, Juli 9th, 2012

Es ist kaum zu glauben, aber nun bestätigt sich, was insgeheim eigentlich viele wussten, Politiker interessieren Bürgerrechte überhaupt nicht. In nur 57 Sekunden stimmten 28 Abgeordnete darüber ab, ob Einwohnermeldeämter die Daten ihrer Bürger an Dritte (Adressdealer, Werbefuzzies, Inkassogangster) weiterreichen dürfen. Sie dürfen! Und das Unglaublichste daran, kein Bürger kann dem mehr widersprechen. Hier der traurige Beweis:

 

Und da wundert sich unsere Politmischpoke über Politikverdrossenheit ? Wer ist denn hier politikverdrossen und verkauft seine Bürger ?! Ach ja, und alle die jetzt laut schreien und Bürgernähe heucheln: Wo wart ihr denn alle am Tag der Abstimmung ?

 

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Piraten werden geentert

Freitag, Juli 6th, 2012

Nein, ich bin kein Pirat und gehöre auch sonst keiner Partei an. Denn ganz gleich welche Partei glaubt seine BürgerInnen vertreten zu können, oder zumindest die BürgerInnen, die “ihre”Partei unterstützen, wird ihr Gesicht verlieren, zermalen und korrumpiert zwischen den Systemmühlsteinen der Politik. Wie die anfänglich revolutionäre Piratenpartei zunehmend auf Linie gebracht wird (siehe unten weitere Infos), zeigt nicht nur der jetzige Zerfall eines Herrn Johannes Ponader, Geschäftsführer der Piratenpartei, mit der Bundesagentur für Arbeit. Wirklich verwundern mag das nicht, denn wie schon Eingangs erwähnt, hat diesen Prozess jede Partei durchlaufen, beste Beispiele die Grünen, oder die Linke.

Deshalb ist es auch mehr als beschämend, als rühmlich, dass Herr Ponader den Schwanz eingezogen hat und sich lieber von seinen Freunden durchfüttern lässt, als auf sein Recht zu pochen, sprich weiterhin Arbeitslosengeld II zu beanspruchen. Unverständlich, wie eine Behörde zuerst diese Leistungen bewilligt und dann aufgrund einer Talkshow diese dann einstellt. Nicht, dass jetzt bei dieser Show aufgedeckt wurde, dass Herr Ponader sich das Geld unrechtmässig erschlichen hat, sondern es reichte aus, dass Herr Ponader ehrenamtlich für die Piraten tätig ist.

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Yellow Cake – Atomstrom ist sauber und effizient

Mittwoch, Juli 4th, 2012

Yellowcake, gelber Kuchen, oder wie wir in Deutschland sagen würden, das gelbe vom Ei. Gemeint ist Uran, welches zu einem gelben Brei verarbeitet wird. Aus zwei Tonnen abgebautem Erz wird in Uranmühlen ungefähr ein Kilogramm Yellowcake gewonnen. Allerdings sind die Rückstände bei der Gewinnung von Yellowcake (sogenannte Tailings)  radioaktiv und müssen daher gesondert beseitigt werden. Aufgrund ihrer großen Menge und der langen Halbwertszeit der verbleibenden Thorium-, Radium- und Uran-Isotope stellen sie auf lange Zeit ein Umweltproblem dar. Insbesondere die Verstrahlung der Grundwasservorkommen ist ein Problem. Denn die so genannten Tailings sind nichts weiter, als riesige Auffangbecken für den verstrahlten Dreck, der übrig bleibt, wenn Millionen Tonnen Erde abgetragen werden, um einige Tonnen Uran zu gewinnen. Zurück bleibt “gelbe Kacke…”

Natürlich sind diese Tailings nicht dicht, geschweige denn, dass sie am Grund versiegelt wären, so dass der radioaktive Schlamm ungehindert im Mutterboden versickert. Weltweit verteilen sich 2352,55 Millionen Tonnen von diesem Dreck über den Globus , zum einen durch die gigantischen Abraumhalden, weil durchschnittlich nur 0,1 % für Uran verwertbar sind, und zum anderen durch die Tailings, die durch die chemischen Veredelungen des Urans entstehen, Yellow Cake. Allein in Deutschland lagern 150 Millionen Tonnen, die das Werk Wismut aus DDR-Zeiten hinterlassen hat. Nach über 20 Jahren Sanierung und 6 Milliarden Euro Kosten sind die Tailings zwar durch die Abraumhalden „zugeschüttet“ worden, aber wie es untendrunter brodelt weiss niemand so genau und schon gar nicht, wann das Grundwasser kontaminiert wird.

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